Die
Harlekingarnele zählt mit zu den schönsten Garnelenarten.
Da H. elegans ein Nahrungsspezialist ist, ist sie
ohne die zusätzliche Fütterung von Seesternen nicht
sehr lange haltbar. Bei den Hymenocera gibt es männliche
und weibliche Tiere. Dabei sind die Männchen kleiner
als die Weibchen. Die Weibchen geben etwa alle drei
Wochen 200-5000 Larven ab und häuten sich anschließend.
Die Larven sind rund 1.4 mm groß.


Der
benthische Übergang war bereits nach 14 Tagen, was
sehr merkwürdig war.
Dieser
Zeitraum schien aber zu kurz zu sein . Und aus Unwissenheit
wurden immer wieder umgewandelte Larven bei der Beckenreinigung
mit abgesaugt (grrrrrrr).


Sie waren ja gerade mal 3mm groß. Die Larven legen
auch ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag, stundenlang
können sie sich tot stellen und dann bewegen sie sich
wieder. Dieses Verhalten kann natürlich auch futterbedingt
sein, um Energie zu sparen. Die wenigen Larven die
noch da waren wurden so gut wie nie beim Fressen beobachtet.
Da zu dieser Zeit noch keine Linkia Seesterne (natürliche
Nahrung) zur Verfügung standen, vermuten wir, dass
die Zucht an falscher Nahrung gescheitert ist. In
der Breedersregistry steht, das Linka spp. nach der
Metamorphose als Hauptnahrung dient.
Ich hoffe das wir das nächste mal mehr Glück bei dem
Aufzuchtsversuch haben.
(c)
Text und Bilder Iris Bönig und Sylvio Heydenreich