Hymenocera elegans

von Sylvio Heydenreich

 

Die Harlekingarnele zählt mit zu den schönsten Garnelenarten.
Da H. elegans ein Nahrungsspezialist ist, ist sie ohne die zusätzliche Fütterung von Seesternen nicht sehr lange haltbar. Bei den Hymenocera gibt es männliche und weibliche Tiere. Dabei sind die Männchen kleiner als die Weibchen. Die Weibchen geben etwa alle drei Wochen 200-5000 Larven ab und häuten sich anschließend. Die Larven sind rund 1.4 mm groß.

Der benthische Übergang war bereits nach 14 Tagen, was sehr merkwürdig war.

 

Dieser Zeitraum schien aber zu kurz zu sein . Und aus Unwissenheit wurden immer wieder umgewandelte Larven bei der Beckenreinigung mit abgesaugt (grrrrrrr).

Sie waren ja gerade mal 3mm groß. Die Larven legen auch ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag, stundenlang können sie sich tot stellen und dann bewegen sie sich wieder. Dieses Verhalten kann natürlich auch futterbedingt sein, um Energie zu sparen. Die wenigen Larven die noch da waren wurden so gut wie nie beim Fressen beobachtet. Da zu dieser Zeit noch keine Linkia Seesterne (natürliche Nahrung) zur Verfügung standen, vermuten wir, dass die Zucht an falscher Nahrung gescheitert ist. In der Breedersregistry steht, das Linka spp. nach der Metamorphose als Hauptnahrung dient.


Ich hoffe das wir das nächste mal mehr Glück bei dem Aufzuchtsversuch haben.

(c) Text und Bilder Iris Bönig und Sylvio Heydenreich

 

 

 

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