Besuch im Sealife Dresden

von Sylvio Heydenreich/ Bilder Andreas März

 

Eigentlich sollte es ja ein Treffen der Nachzuchtsgemeinschaft werden. Doch den meisten war dann doch der Weg nach Dresden zu weit. Und somit blieb es doch nur eine kleine Gruppe von ca. 20 Personen. Rolf der Leiter des Sealife hatte seinen freien Samstag geopfert um uns nach offizieller Schließung des Sealife durch das Gebäude zu führen.


Er erklärte uns Becken und Problematiken mit den Meeresbewohnern. Was natürlich alle interessierte war die Zucht von Rochen ,Haien und Seepferdchen. Das ganze Haus erinnert an ein versunkenes Schiff wo man von innen nach außen in das offene Meer schaut. Hier im Sealife sind die Tiere alle ein wenig größer als im heimischen Becken, man muss sich erst mal an die wirkliche Größe gewöhnen.

Leider ist das fotografieren im Sealife fast unmöglich. Da die meisten Scheiben alle sehr stark gewölbt sind und den Tieren zu liebe das Blitzlicht ausblieb. Die Macher des Sealife haben sich sehr viel Mühe gemacht alles naturgetreu nachzustellen. Hier die Wellenschlagsimulation im Rochenbecken.


Aber auch seltene Arten hat das Sealife zu bieten.


Eine der Hauptattraktionen sind die Haifischbecken. Im Tunnel kommt man sich vor als würde man selbst im Meer stehen.

Hier ein Bild von den Haifischeiern, die auch im Sealife gezogen werden. Es werden auch ständig Schulklassen gesucht die die Pflege bis zum Schlüpfen der Babys übernehmen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Website vom Sealife Dresden.


Der Höhepunkt für uns war die Seepferdchenzucht. Da musste sich Rolf etwas mehr Zeit nehmen um die vielen Fragen zu beantworten. Hier einige Elternbecken.

Und hier die Nachzuchten:


Ich war ja jetzt schon in einigen Ausstellungen aber in Dresden sieht man das da Leute sind die sich echt Gedanken über ihre Tiere und Becken machen und nicht den Profit sehen.


Danach trafen sich alle im Stammlokal des Dresdner Meerwasserstammtisch, um sich wieder zu stärken. Alle waren gespannt auf die Vorträge von Helmut Strutz und Siegfied Jentzsch . Naja, wer nicht erschienen ist war Helmut. Man konnte in den Gesichtern die Enttäuschung sehen, da Helmut und die Dresdner sich von früher her gut kennen. Aber den Abend hat dann Siegfried doch noch mit seinen Bericht über die Copepodenzucht gerettet.


Hier rechts im Bild sieht man Rolf, Leiter des Sealife Dresden, und links Frank von Trautmann-Aquaristik. Beide arbeiten eng zusammen, um neue Techniken und Verfahren zu entwickeln.


Also alles in allen war es für mich ein aufschlussreicher Tag, der mir wieder viel Wissen vermittelt hat um ökologische Zusammenhänge besser zu verstehen. Auch bei den interessanten Gespräche mit alten Hasen der Süßwasserzucht kann man immer noch ein paar Kniffe abschauen.

(c)Text Sylvio Heydenreich, Bilder Andreas März

 

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